Qualifikation der Therapeutin

Aus Liebe zum Tier begann ich im April 1990 eine Ausbildung zur Tierarzthelferin in einer Kleintierpraxis und schloss diese im Juni 1993 erfolgreich ab. Weil ich auch gern mit Großtieren arbeiten wollte, wechselte ich nach der Ausbildung in eine Tierarztpraxis für Groß- und Kleintiere.

Als ich mich 1994 einer längeren postoperativen, physiotherapeutischen Behandlung unterzog, stellte ich mir die Frage: „Gibt es diese Therapieform auch für Tiere?“. Zu diesem Zeitpunkt war es schwierig, die entsprechenden Informationen zu bekommen. Im Ausland hingegen war die Tierphysiotherapie bereits etabliert, in Deutschland dagegen ein wirkliches Stiefkind. Es gab keine fundierte Ausbildung in Deutschland, die einen längeren Zeitraum umfasste, als einige Wochenendseminare. Hier besuchte ich Seminare von Mikel Baxter, Martina Ulbrich und Hele Kleve.

Außerdem absolvierte ich 1995/1996 einige mehrwöchige Praktika im REHA-Zentrum für Sportpferde (in welchem auch Hunde behandelt werden) bei dem Tierarzt Dr. Matthias Baumann in Reichertsheim. Mein Arbeitgeber ermöglichte mir außerdem den Besuch von Fortbildungen für Tierärzte an der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) Hannover und der Universität Giessen. Themen waren hier Akupunktur, sowie Laser- und Magnetfeldtherapie in der Veterinärmedizin.

Dank Martina Ulbrich bot 1996 das FAT (Freies und Privates Ausbildungsinstitut für alternative Tierheilkunde) in Gelsenkirchen die Ausbildung zum Tierphysiotherapeuten in Deutschland an. Natürlich war ich mit von der Partie und absolvierte 1998 erfolgreich eine umfangreiche Prüfung zum Tierphysiotherapeuten vor einem Ausschuss der Deutschen Gesellschaft für Tierheilpraktiker und Tierphysiotherapeuten (DGT). Meine Diplomarbeit handelte über „Die Entwicklung des Pferdes zum heutigen Hauspferd und dessen elementaren Bedürfnisse“ sowie über „Die Gymnastizierung des Reitpferdes unter physischen und mentalen Aspekten“. Diese erfolgte in Zusammenarbeit mit Britta van der Wall von HIGH-HORSE-TRAINING.

1998 begann ich nebenberuflich als selbstständige Tierphysiotherapeutin mit Fahrpraxis zu arbeiten.

Zudem besuchte ich diverse tierärztliche Fortbildungen über das Verhalten von Hunden und so genannten „Problemhunden“ z.B. bei Celina del Amo sowie Seminare in kompetenten Hundeschulen u.a. von Frau Dr. Blaschke-Berthold oder Günther Bloch.

Das Thema Hundeverhalten weckte mein Interesse, weil die eigenen Hunde (lebe seit 30 Jahren mit Hunden zusammen) bis dato immer „übrig“ waren, bevor sie bei uns ein Zuhause fanden; Angstaggressionen, Jagdverhalten oder Trennungsängste waren und sind heute tägliche Aufgaben, denen ich mich gerne stelle.

Im Jahr 1999 reduzierte ich zunehmend die Anzahl meiner Wochenarbeitsstunden als Tierarzthelferin, um dadurch mehr Zeit für „meine“ Patienten zu haben.

Auch das Thema Akupunktur lies mich nie los, so dass ich eine zweijährige nebenberufliche Ausbildung zur Tierakupunkteurin (erfolgreiche Abschlussprüfung 2004) und zur Tierhomöopathin (erfolgreiche Abschlussprüfung 2005) am Institut für Tierheilkunde (ift) in Viernheim absolvierte.

Im Mai 2007 erlernte ich die Methode der Dorntherapie im Dorntherapiezentrum Köln. In dem Jahr gab ich den Beruf der Tierarzthelferin, den ich 17 Jahre immer gern ausübte, gänzlich auf, um meine nebenberufliche Tätigkeit in eine Vollzeittätigkeit zu wandeln. Mein Mann und ich fingen an, zusätzlich zur Fahrpraxis, eine stationäre Praxis für Kleintiere einzurichten, um auch die große Therapievielfalt des Aquatrainers (Unterwasserlaufband) nutzen zu können.

Im April 2014 habe ich meine Osteopathieausbildung bei Dr. Henrike Könneker und Dr. Ute Reiter erfolgreich abgeschlossen.

Selbstverständlich arbeite ich gern mit Ihrem Tierarzt zusammen, denn die von mir angebotenen alternativen Therapien verstehe ich nicht als Konkurrenz, sondern vielmehr als eine sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin.

Ich bin Mitglied der DGT e.V. und besuche regelmäßig Fortbildungen.

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  • Zuletzt geändert: vor 6 Wochen
  • von Holger Pannenbäcker